1. Dezember 2011 bis 7. Januar 2012

Callejas + Tweeddale | WiederaneignungΛ top

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dr. julius | ap zeigt zum Ende des Ausstellungsjahres 2011 ein Projekt zur Re-Definition architektonischer Verhältnisse durch das Medium Licht an einem Ort der Spanischen Baukrise, eine Zusammenarbeit des Fotografen Javier Callejas [ES] und der Architektin Anna Tweeddale [AUS].

Im Laufe seiner Geschichte hat Andalusien viele verschiedene Einflüsse in sich aufgenommen, welche sowohl die Landschaft stark verwandelt haben als auch die Kultur des Landes durch einen ständigen Prozess umfassender Wiederaneignungen dieser unterschiedlichsten Bedingungen geprägt haben. Zuletzt hat Spaniens lang anhaltender Bauboom die Landschaft in einem nie dagewesenen Ausmaß verändert. Der Zusammenbruch dieses Booms hat eine ganze Reihe zahlreicher monumentaler architektonischer Strukturen hinterlassen, die nun, sowohl fern ihrer beabsichtigten Funktion als auch losgelöst von den wirtschaftlichen und politischen Kräfte, die sie erzeugt haben, unfertig und aufgegeben existieren. Wie oftmals am Ende einer Epoche zu beobachten sind dabei die in der letzten Phase entstanden Strukturen zugleich die mithin ausschweifendsten Beispiele in Bezug auf Kosten, Größe und vorgesehene Nutzung. Durch den Verlust des Zusammenhangs, in den sie durch die Fortsetzung ihres Bauprozesses geraten wären, besetzen viele dieser Altlasten ein merkwürdig zweideutiges Zwischenstadium - weder sind sie wie beabsichtigt vollendet noch sind sie streng genommen nur Fragmente. Eine Situation, die sie dennoch in einen seltsamen Einklang mit der Position im Grenzbereich zweier Epochen stellt.

Die Ausstellung ist Teil einer andauernden Zusammenarbeit zwischen Javier Callejas und Anna Tweeddale, in der sie die Bedingungen und zentralen Herausforderungen dieses Themas beleuchten: die Suche nach neuen Wegen, um diese Strukturen - so einfach sie sein mögen - zu verstehen und neu herauszufinden, wie sie sein könnten. Die ausgewählte Bildfolge, Teil einer größer angelegten Serie, untersucht die räumlich-architektonischen Verhältnisses eines Ortes der Baukrise, indem sie mithilfe von Licht als Medium dessen Räume und architektonischen Bedingungen neu zu definieren versucht.

 

Callejas + Tweeddale | Wiederaneignung

Eröffnung am Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19 Uhr

Laufzeit 2. Dezember 2011 bis 7. Januar 2012

Geöffnet Donnerstag bis Samstag von 15 bis 19 Uhr
sowie täglich – auch an Feiertagen – nach Absprache

dr. julius | ap
Leberstraße 60
10829 Berlin
030 243 743 49
www.dr-julius.de
info@dr-julius.de

S-Bahn Südkreuz + Julius-Leber-Brücke, Bus 106 + 204 bis Leuthener Straße

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Callejas + Tweeddale | Wiederaneignung

dr. julius | ap is pleased to announce a collaboration of Javier Callejas, photographer [ES] and Anna Tweeddale, architect [AUS] on the re-definition of architectural conditions on one site of Spanish building-crisis.

Over its history Andalusia has absorbed many different influences that have greatly changed its landscape, it’s culture formed in a continual process of embracing and reappropriating these diverse conditions over time. Spain’s long building boom has left behind a landscape transformed at an unprecedented scale. The point of rupture of the crisis has resulted in a series of monumental architectural structures entirely disconnected from their intended function, or to the economic and political forces that created them. As with the end of all eras, the last structures produced were also the most excessive in cost, scale and ambition. Having lost the cohesion that they would be given through the continuation of the construction process many abandoned sites occupy an ambiguous middle ground - neither finished as intended nor strictly incomplete - a position that is nevertheless entirely consistent with their position on the threshold of an era.

This exhibition is an extract from an ongoing collaboration between Javier Callejas and Anna Tweeddale that is investigating this condition and some of its key challenges: finding new mechanisms to perceive these structures simply as they are, and, to understand them as they could be. This series of images, selected from the wider study, explores the spaces of one of these sites of crisis, using light as a medium to redefine its spaces and architectural condition.

 

Callejas + Tweeddale | Wiederaneignung

Opening Thursday, December 1, 2011, 7 p.m.

To be seen from December 2, 2011 through January 7, 2012

Open Thurs – Sat 3 – 7 p.m. and by appointment, also on holidays

dr. julius | ap
Leberstrasse 60
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27. November 2011 bis 31. Januar 2012

systemvertreter. Generative Grafik von Wolfgang BerndtΛ top
Ausstellung im Plattenpalast, Wolliner Straße 50, 10435 Berlin-Mitte

Immer Sonntags 15 - 18 Uhr, an Wochen- und Feiertagen nach Vereinbarung
www.plattenpalast.de, ww@wh-arch.de. In Kooperation mit dr. julius | ap

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November 27, 2011 through January 31, 2012

systemvertreter. Generative Graphics by Wolfgang Berndt
An exhibition at Plattenpalast, Wolliner Straße 50, 10435 Berlin

Open on Sundays 3 – 6 p.m. Other days and holidays by appointment
www.plattenpalast.de ww@wh-arch.de. A cooperation with dr. julius | ap

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6. Oktober 2011 bis 26. November 2011

Sonic Network No. 9Λ top

John Aslanidis [AUS], Malerei / Painting + Brian May [GB], Toninstallation / Soundinstallation


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Sonic Network No. 9, 2011 [Detail]. Öl auf Leinwand, 244 x 304 cm


dr. julius | ap zeigt in der Galerie der Neuen Konkreten mit der Kooperation des australischen Malers John Aslanidis und dem in Berlin lebenden Musiker Brian May aus Großbritannien erstmals eine Bild+Ton-Installation. Gemeinsam setzen Aslanidis und May das großformatige Gemälde Sonic Network No.9, das aus vier Tafeln besteht und 244 cm in der Höhe mal 304 cm in der Breite misst, sowie ein generatives Musikstück, das als Antwort auf die Malerei konzipiert ist, mit einander in Beziehung.
In seiner Gemälde-Serie Sonic Network verwendet John Aslanidis jeweils eine Reihe mathematisch entwickelter Intervalle, welche durch ein auf die Leinwand übertragenes Raster Brennpunkte sich überlagernder Kreisgeometrien definieren. Diese in Zeichnungen erarbeiteten kompositorischen Intervalle werden dabei gewissermaßen zur „Partitur“ der Gemälde dieser seit vielen Jahren bearbeiteten Serie.
Ausgehend von diesen kompositorischen Fixpunkten in Aslandis’ Gemälde Sonic Network No. 9 hat Brian May einen Algorithmus entwickelt, der die Charakteristika und die zeitliche Abfolge der Töne in Bezug auf diese Punkte bestimmt. Das dadurch entstehende Klang-Stück ist so konzipiert, dass ausschließlich reine Sinus-Töne unterschiedlicher Wellenlängen erzeugt werden. Diese werden somit zu Audio-Darstellungen der Kreisformen des Gemäldes.
Brian May verwendet für seine Tonkomposition die für Echtzeit-Klangsynthese und algorithmische Komposition entwickelte Programmiersprache SuperCollider, mit welcher das Stück sowohl produziert als auch wiedergegeben wird. In der Ausstellung wird es als mit dem Gemälde korrelierende Toninstallation über ein im Raum angebrachtes Sound-System von einem Computer in Echtzeit erzeugt werden.
Das Klang-Stück ist generativ und endlos, ohne festen Anfangs- oder Endpunkt. Dies korreliert mit der Idee unendlicher Fortsetzung geometrischer Strukturen, die ein grundlegendes Element der Sonic Network-Serie ist. Folglich wird sich die Gesamt-Wahrnehmung der Ausstellung durch die Interaktion von Klang-Stück, Gemälde und Betrachter permanent wandeln: Die durch die Änderung des Blickwinkels beständig auftretenden optischen Verschiebungen der geometrischen Formen des Gemäldes werden im Klang-Stück mithilfe der Programmierung von SuperCollider jeweils als sich verändernde Tonfrequenzen gespiegelt.
Die Intention des Klang-Stücks ist es somit, ein hörbares Äquivalent zu den optisch vibrierenden Mustern und geometrischen Formen der Malerei zu erzeugen. Die grundlegenden Charakteristika des Gemäldes wie Farbe, Struktur, Komposition sowie die durch die mehrschichtigen Kreisgeometrien entstehenden Moiré-Muster werden durch die vielfältigen Überlagerungen der Sinus-Tonwellen des Klang-Stücks reflektiert. Weitere Gesichtspunkte der Bild+Ton-Installation sind etwa die Frage nach Ordnung und Chaos, welche sowohl durch die generative Toninstallation als auch in der Malerei gestellt wird, sowie das Verhältnis von analogen und digitalen Medien und deren möglichen Synergien als Resultat ihrer Kombination.


Brian May [*1966 in Manchester, GB] komponiert, produziert und spielt seine Musik seit 1990 in Australien, Japan, Europa und Nordamerika. Derzeit lebt und arbeitet er als Musikproduzent und Klangkünstler in Berlin und tritt regelmäßig auf internationalen Bühnen und Festivals sowie in Klubs weltweit auf.
Die erste Zusammenarbeit von John Aslanidis und Brian May fand in einer Ausstellung in der Galerie Austral Avenue in Melbourne im Jahr 2006 statt. Dabei entwickelte Brian May ein Musikstück in Reaktion auf Sonic Network No. 2.

John Aslanidis [*1961 in Sydney, AUS] lebt und arbeitet in Melbourne. Er hat als Maler eine intensive Beziehung zu Musik und Klang: Er war in den 1990er Jahren Mitglied des Clan Analogue, einem Kollektiv von Klang- und bildenden Künstlern in Sydney und Melbourne und später bildender Künstler des elektronischen Musik-Labels Zonar Recordings.
In der Ausstellung „Sight and Sound - die Geschichte der Musik und Abstraktion in der australischen Kunst“, die von Steven Tonkin im Arts Centre in Melbourne im Juni 2010 kuratiert wurde, arbeitete John Aslanidis mit dem Cellist und Komponist Ben Skepper aus Tokio zusammen, der ebenfalls ein Musikstück auf das Gemälde Sonic Network No. 2 komponierte.
2011 folgte „Sounds Good“, eine von von Claudia Calirman in Location One in New York kuratierte Gruppenausstellung, in der John Aslanidis, Katy Dove, Phoebe Hui, Sophie Hunter, Miler Lagos, John O‘Connell, Gonzalo Puch und Zane Saunders eine kollektive visuelle Reaktion auf ein gemeinsames Musikstück erarbeiteten.
Zusätzlich war Aslanidis 2011, gemeinsam mit Gibert Hsiao, Daniel Hill und Laura Watt, an der Ausstellung „Sound and Vision“ bei McKenzie Fine Art in New York beteiligt.
Aslanidis ist mit dr. julius | ap seit der Ausstellung „mehrfach _ multiple“ im Dezember 2010 verbunden.



Aslanidis + May | Sonic Network No. 9

Eröffnung Donnerstag, 6. Oktober 2011, 19 Uhr

Laufzeit 7. Oktober bis 26. November 2011


Geöffnet Do – Sa 15 – 19 Uhr sowie täglich nach Absprache

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Extended to November 26, 2011!

Sonic Network No. 9

John Aslanidis [AUS], Malerei / Painting + Brian May [GB], Toninstallation / Soundinstallation


dr. julius | ap is pleased to announce a cooperation of Australian painter John Aslanidis and Berlin-based British musician Brian May. This will be the first vision + sound installation ever in the gallery of the New Concrete. The exhibition will comprise of a large painting, Sonic Network No.9, constructed of four panels measuring 244 cm in height by 304 cm in length, and a generative sound piece, which will be a response to the painting.
In the sonic network paintings John Aslanidis uses a set of mathematical intervals, which are relative to a grid on each of the four canvases. The drawing he derives these intervals from is akin to a “musical score”. This is a drawing of compositional intervals, which Aslanidis has used in composing the sonic network series.
It is from these compositional points that Brian May has written an algorithm which determines the characteristics and timing of the tones in relation to the points as conceived in the sound piece. The sine wave tones created are audio representations of circular forms.
Brian May’s sound piece will be using the programming language for sound synthesis SuperCollider to compose, produce and play the piece, which will be played in conjunction with the painting from a computer through a sound system for the duration of the exhibition.
The sound piece is generative and infinite, with no fixed start or end point in the composition. This correlates with the idea of infinity, a basic element of the sonic network series.
Consequently, the interaction between the sound piece, the painting and the observer will always be different, as the painting perpetually shifts upon being viewed and the sound piece emanating from SuperCollider mirrors this.
The intention of the sound piece is to create an equivalent of the reverberating patterns and geometric shapes, resembling the patterns in the painting. In addition to this the composer will be taking into consideration the structure and composition of the painting and respond to the moiré patterns – which will be represented via audio interference of the sine waves, known as beat frequencies in the sound piece.
Using SuperCollider, Brian May will be able to create sounds which correspond to colours emanating from the painting.
Order and chaos is present in both the sound piece and the painting, the resulting effect being one of synergy between analogue and digital mediums.


Brian May [born 1966 in Manchester, GB] has been producing and performing music across Australia, Japan, Europe and North America since 1990. Currently he is working as music producer and sound artist in Berlin, performing on a regular basis internationally.
The first collaboration between John Aslanidis and Brian May was in an exhibition at Austral Avenue Melbourne in 2006. In this exhibition Brian May composed a sound piece in response to Sonic Network No. 2.

John Aslanidis [* 1961 in Sydney, AUS] has a history working in the area of music and sound, having been part of Clan Analogue - a collective of sound and visual artists based in Sydney and Melbourne in the 1990s - and later being a visual artist on Zonar recordings, an electronic music label based in the late 1990s and early 2000s
In 2011, for the exhibition “Sounds Good”, curated by Claudia Calirman at Location One in New York, John Aslanidis, Katy Dove, Phoebe Hui, Sophie Hunter, Miler Lagos, John O’Connell, Gonzalo Puch, and Zane Saunders all collaborated to create a visual responses to a collaborative sound piece.
In addition to this Aslanidis participated in the exhibition “Sound and Vision” at Mc Kenzie Fine Art In New York, with Gilbert Hsiao, Daniel Hill and Laura Watt.
Aslanidis has been participating in “mehrfach -_ multiple” in December 2010, a group exhibition featuring all dr. julius | ap artists.



Aslanidis + May | Sonic Network No. 9

Opening Thursday, October 6, 2011, 7 p.m.

To be seen from October 7 through November 26, 2011


Open Thurs – Sat 3 – 7 p.m. and by appointment

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1. September bis 1. Oktober 2011

Stephan Ehrenhofer | stacksΛ top

conceptual concrete

stacks

Motiv: H1, 2010 [Detail]. Acryl auf Aluminium, 81 x 81 x 70 cm



Stephan Ehrenhofers zweite Einzelausstellung bei dr. julius | ap zeigt die jüngsten Ergebnisse der konsequenten Arbeit an seinen künstlerischen Themen: waren bei Torino im Jahr 2009 Fragen nach der räumlichen Durchdringung und den Konsequenzen des Ineinander-schiebens dreidimensionaler Elemente Gegenstand seiner Auseinandersetzung, arbeitet er seither intensiv am Phänomen der Tektonik, also dem Zusammensetzen einzelner Teile zu einem festen Gefüge. Ausgehend von der Schichtung als dem Inbegriff einer selbst-tragenden Struktur gelangt er durch den Einsatz von unterschiedlich dimensionierten Flächen, Volumina oder stabförmigen Elementen zu äußerst differenzierten Lösungs-Varianten. Dabei ist das Spektrum der eingesetzten Materialien und Techniken breit gefächert, von geschichtetem Papier über gestapeltes Styropor bis hin zu lasergeschnittenem Aluminium. Verbindendes und ebenso grundlegend-zentrales Thema in Ehrenhofers Arbeiten ist zudem immer der Einsatz der Farbe, die den räumlichen und konstruktiven Gedanken seiner Arbeiten weiter trägt und die Wirkungszusammenhänge erweitert.
Stephan Ehrenhofer, geboren 1964 in Zürich, arbeitet seit den 1990er Jahren an Konzepten des Konkreten. Wichtiger Bestandteil seiner Kunst ist neben der Variation von Verbindungssystematiken immer die Frage nach der dritten Dimension, sowohl im inneren konstruktiven Gefüge seiner Arbeiten als auch in Bezug auf deren räumliche Wirkungen und ihre Beziehungen zur Umgebung.
Als Gründungsmitglied haben seine künstlerischen Fragestellungen wesentlich zur Formulierung des Programms von dr. julius | ap, der Galerie der Neuen Konkreten + Architektur, beigetragen.

Zur Ausstellung erscheint der Katalog

Stephan Ehrenhofer: Das Konkrete / Arbeiten 1990 - 2011

Herausgegeben von Matthias Seidel
edition ROTE INSEL #00027
dr. julius | ap, August 2011
48 Seiten, 59 Abbildungen
21 x 29,7 cm


Stephan Ehrenhofer | stacks

conceptual concrete

Eröffnung Donnerstag, 1. September 2011, 19 Uhr

Laufzeit 2. September bis 1. Oktober 2011

Geöffnet Do – Sa 15 – 19 Uhr und täglich nach Vereinbarung


Außerdem

Installation Styrocluster von Stephan Ehrenhofer bei berlin-weekly.com, Linienstraße 160, 10115 Berlin
Laufzeit  18. September bis 9. Oktober 2011


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September 1 to October 1, 2011

Stephan Ehrenhofer | stacks

conceptual concrete

In his second solo exhibition at dr. julius | ap, Stephan Ehrenhofer displays the most recent results of consistent work on his topics in art: if questions about spatial interpenetrations and the consequences of pushing three-dimensional objects together had lain at the heart of Torino in 2009, he has since worked intensively on the phenomenon of tectonics, that is, putting single elements together to create a solid whole. On the supposition that layering is the epitome of a self-supporting structure, his use of areas, volumes and rodlike elements of various dimensions leads him to extremely finely nuanced solutions. The spectrum of materials and techniques he uses is broad to say the least, ranging from layered paper to stacked styrofoam to laser-cut aluminium. The central and, equally, connectional topic of Ehrenhofer's works is also the use of colour, which continues the trajectory of the spatial and constructive thought underlying his works and expands its effects in context. Stephan Ehrenhofer (*1964 in Zurich) has been working on concepts of the concrete since the 1990s. Alongside variations in connective systems, the issue of the third dimension is an important element of his art, both in his works' inner constructive structure and in relation to their spatial effects and their relations to the environment.

As a founding member of dr. julius | ap, the artistic questions Ehrenhofer asks have played a crucial part in formulating the gallery's programme as a showcase for New Concrete + Architecture.


The cataloge

Stephan Ehrenhofer: Das Konkrete / Arbeiten 1990 - 2011

Editor Matthias Seidel
edition ROTE INSEL #00027
dr. julius | ap, August 2011
48p pages, 59 images
21 x 29,7 cm


has been published to accompany the exhibition.

Stephan Ehrenhofer | stacks

conceptual concrete

Opening Thursday, September 1, 2011, 7 p.m.

To bee seen from September 2 to October 1, 2011

Open Thursday to Saturday, 3 to 7 p.m. and by appointment


In addition
Installation Styrocluster by Stephan Ehrenhofer at berlin-weekly.com, Linienstraße 160, 10115 Berlin

To bee seen from
September 18 to October 9, 2011


18. bis 28. August 2011

dr. julius | ap - voraus / ahead: IIIΛ top


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Motiv: Lidia Sigle



dr. julius | ap gibt drei auf dem UdK Rundgang ausgewählten Künstlern die Gelegenheit, ihre Arbeiten in der Galerie der Neuen Konkreten zu zeigen: Gonseok Ryu [*1976 in Seoul, Korea], Fiene Scharp [*1984 in Berlin] und Lidia Sigle [*1985 in Priosjorsk, Kasachstan] studieren alle in der Klasse Schneider der Universität der Künste Berlin. In ihren Arbeiten zeigen sich sehr individuelle Zugänge zum Feld der Nicht-Gegenständlichen Kunst. Anhand ihrer Positionen wird deutlich, dass die Zukunft des Konkreten in der Weiterentwicklung und der Neu-Kombination der im 20. Jahrhundert von den Künstlern dieser Richtungen entwickelten Mittel und Konzepte mit den aktuellen Medien und Fragestellungen von heute liegt.
dr. julius | ap wird sich weiterhin dafür einsetzen, die Relevanz dieser wichtigen Entwicklung für die zeitgenössische Kunstszene herauszustellen. Somit ist “III” die erste Ausstellung einer losen Reihe mit dem Titel “dr. julius | ap — voraus / ahead“ zu Neuen Konkreten Tendenzen an den Kunsthochschulen, mit der Studierende der Bildenden Kunst durch die Möglichkeit, ihre Arbeiten außerhalb der Hochschulen zu zeigen, gefördert werden.


dr. julius | ap - voraus / ahead: III

 Ausgewählte Schüler der Klasse Schneider, Universität der Künste Berlin

Gonseok Ryu [KR], Fiene Scharp [DE], Lidia Sigle [RU]


Erste Ausstellung der Reihe  dr. julius | ap — voraus / ahead zu Neuen Konkreten Tendenzen an den Kunsthochschulen

Eröffnung Donnerstag, 18. August 2011, 19 Uhr

Finissage Sonntag, 28. August, 15 bis 19 Uhr

Geöffnet Do – Sa 15 – 19 Uhr und täglich nach Vereinbarung

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dr. julius | ap - voraus / ahead: III

  Selected students of Klasse Schneider,  Berlin University of the Arts

Gonseok Ryu [KR], Fiene Scharp [DE], Lidia Sigle [RU]


dr. julius | ap is pleased to present three artists selected on the occasion of the UdK Rundgang: Gonseok Ryu [*1976 Seoul, Korea], Fiene Scharp [*1984 Berlin, Germany] and Lidia Sigle [*1985 Priosjorsk, Kasachstan] attend the Class of Prof. Gregor Schneider at Berlin University of the Arts. Their work shows very individual approaches to the field of non-objective art. Looking at these positions it becomes obvious, that the future of non-objective and concrete art lies in the enhancements and new combination of the means and concepts developed by the artists of the 20ies century with up-to-date media and issues of today.

dr. julius | ap will keep on working to underline the relevance of this important development for the art world. Thus, “III” is the first show in a loose series on New Concrete tendencies in art schools, called dr. julius | ap — voraus / ahead, to support art students by showing their work outside their schools.

Opening Thursday, August 18, 2011, 7 p.m.

Finissage Sunday, August 28, 2011, 3 to 7 p.m. 

Open Thursday to Saturday, 3 to 7 p.m. and by appointment



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Gonseok Ryu [l.], Fiene Scharp


Urban Interventions. Ausstellung auf dem UdK Rundgang 14. bis 17. Juli 2011Λ top


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Schikane im Alltag. Standbild aus einer filmischen Dokumentation von Interventionen durch Absperrungen an Berliner öffentlichen Orten



Urban Interventions

Ausstellung von Entwürfen und realisierten Arbeiten Studierender im städtischen Raum. Ergebnisse eines Seminars zu Grundlagen des gestalterischen Eingreifens in vorgefundene urbane Situationen mithilfe künstlerisch-räumlicher Interventionen.

Lehrgebiet Architektur/Urbanistik, Lehrauftrag Matthias Seidel WS 2010-2011, mit Domink Abonyi und 18 Studierenden.

Eröffnung Donnerstag, 14. Juli 2011, 19 Uhr

Laufzeit 15. Juli bis 17. Juli 2011


Universität der Künste Berlin, Hauptgebäude

Hardenbergstraße 33, Flur vor Raum 004 aus [im Erdgeschoss vor dem Fahrstuhl links durchgehen!]

10623 Berlin-Charlottenburg


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Urban Interventions. Exhibition at UdK Rundgang 


Exhibition of students drafts and realised projects in urban areas.
Results of a seminar on the basics of creative intervention into found urban situations using artistic and spatial interventions.
Subject area Architectur/Urbanism, lecturer Matthias Seidel Winter 2010-2011, with Dominik Abonyi and 18 Students


Opening Thursday, July 14, 2011, 7 p.m. 

To be seen from July 15 to July 17, 2011

Universität der Künste Berlin, Main Building

Hardenbergstrasse 33, ground floor [turn left at the elevator and enter corridor in front of room 004] 

10623 Berlin-Charlottenburg



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Syvert Linnerud: Exo - Meso - Endo. Projekt für eine Baulücke in Berlin-Friedrichshain


16. Juni bis 10. Juli 2011

Zwischenraum | Objektkunst von Ingrid CernyΛ top

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Der Ursprung von Ingrid Cernys Kunst liegt in der Tapisserie. Anhand des gleichbedeutenden deutschen Begriffs Bildwirkerei wird bei der Betrachtung ihrer Arbeiten deutlich, wie sie die Techniken der handwerklichen Teppichherstellung – verweben und verknüpfen von Fadenmaterial zu flächigen Mustern – auf andere Materialien übertragen und zu ihrer einzigartigen Bildsprache weiter entwickelt hat. So entstehen etwa in dreidimensionalen Rasterstrukturen aus Metallgittern geometrische Strukturen, indem sie dort nach zuvor entwickeltem Plan Einträge, zumeist aus bedrucktem oder bearbeitetem Papier, einbringt. Zusammen mit den hoch entwickelten und enorm präzise gearbeiteten Verbindungen, beispielsweise aus feinstem Bindedraht, Spiralfedern oder geknoteten Fäden, entstehen so einzigartige Objekte jeweils als ein räumlich durchwirktes Ganzes.

In ihren jünsten Arbeiten, die bei dr. julius | ap zu sehen sein werden, setzt sie sich noch stärker mit deren räumlichen Qualitäten auseinander.

Nach  Textverarbeitung  vom Januar 2009 ist  Zwischenraum  die zweite Einzelausstellung von Ingrid Cerny bei dr. julius | ap. Auf der Art Amsterdam im Mai dieses Jahres waren die Arbeiten von Ingrid Cerny, zum wiederholten Mal bei den Messeauftritten von dr. julius | ap, am stärksten nachgefragt und wurden am meisten verkauft.


Ingrid Cerny | Zwischenraum

Eröffnung Donnerstag, 16. Juni 2011, 19 Uhr.

Laufzeit 17. Juni bis 10. Juli 2011

Geöffnet Do – Sa 15 – 19 Uhr und täglich nach Vereinbarung


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www.dr-julius.de
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S-Bahn Südkreuz + Julius-Leber-Brücke, Bus 106 + 204 bis Leuthener Straße


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June 16 to Juli 17, 2011

Zwischenraum | Fiber Art by Ingrid Cerny 


The origin of Ingrid Cerny’s art lies in tapestry. She transfers the techniques of weaving and linking thread material to surface patterns, as found in the tradition of artisan carpet production, into other materials, resulting in her own unique visual language. Mostly, she carefully cuts text from books or catalogues into illegible units. The bits of paper, now divorced from their original context, function and meaning, are carefully arranged in accordance with their physical characteristics and attached, for example, to a three dimensional metal grid utilizing materials such as fine wire, spiral springs, and thread, following a previously developed plan. Thus, unique objects emerge as a spatially interwoven whole.

In her lastest works, that will be shown at dr. julius | ap, she focusses even more on their spatial qualities.

Following  Textverarbeitung  from January 2009,  Zwischenraum  is Ingrid Cerny‘s second solo exhibition at dr. julius | ap.
At Art Amsterdam in May this year, Ingrid cernys works were most regarded and best sold, like always on dr. julius | ap's art fair appearances.

Ingrid Cerny | Zwischenraum

Opening Thursday, June 16, 2011, 7 p.m. 

To be seen from June 17 to July 10, 2011

Open Thursday to Saturday, 3 to 7 p.m. and by appointment



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Mittwoch, 1. Juni 2011, 17 Uhr: Λ top

Buchvorstellung in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Universität der Künste Berlin:                           BIBLIOGRAFIE Johann Friedrich (Jonas) Geist  1965 bis 2005 


„Zum 75. Geburtstag von Jonas Geist“ - Präsentation der Jonas-Geist-Bibliografie

Eine Geist-Bibliografie kann nicht einfach nur ein Verzeichnis sein. Jonas Geist bereitete gemeinsam mit dem UdK-Archiv die Veröffentlichung der Bibliografie seines Oeuvres vor, als er im November 2005 erkrankte und schließlich am 6. Januar 2009 starb. In aktualisierter Form wird diese Bibliografie – sie umfasst natürlich nicht nur seine Bücher und Aufsätze, sondern auch Rundfunksendungen, Filme und Ausstellungen – nun zu seinem 75. Geburtstag (4. Juni 2011) vorgelegt.
Aus den ursprünglich geplanten kurzen Vorworten gingen Erinnerungstexte hervor, in denen Klaus Kürvers, Joachim Krausse und Matthias Seidel ihre Zusammenarbeit mit Jonas Geist darstellen. Sabine Lehr stellt außerdem das Jonas-Geist-Archiv vor. Durch diese Beiträge wird der Rahmen einer Bibliografie eigentlich gesprengt; wir halten dennoch an dem von Jonas Geist gewählten Titel fest – und damit auch an dem schönen Umschlag, den er bereits entworfen hatte.
Wir laden Sie herzlich zur Präsentation der Geist-Bibliografie am
Mittwoch, den 1. Juni 2011, um 17 Uhr
zu dr. julius | ap ein!

Klaus Kürvers, Dietmar Schenk und Matthias Seidel


Johann Friedrich Geist: Bibliografie Johann Friedrich (Jonas) Geist 1965 – 2005.
Mit Beiträgen von Joachim Krausse, Klaus Kürvers, Sabine Lehr und Matthias Seidel.
Postum herausgegeben von Klaus Kürvers und Matthias Seidel. Berlin: Universität der Künste, 2011, 76 Seiten
( = Schriften aus dem Archiv der Universität der Künste Berlin, Band 16)



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Wednesday, June 1, 2011, 5 p.m.: 

Book launch in collaboration with the Archive of Berlin University of the Arts:                           BIBLIOGRAFIE Johann Friedrich (Jonas) Geist  1965 bis 2005 

Jonas Geist prepared the publication of the bibliography of his oeuvre together with the Archive of Berlin University of the Arts, when he fell ill in November 2005 and finally died in January 2009.
In an updated form this bibliography - including not only his books and essays, but also radio broadcasts, films and exhibitions- is now being published on the
occasion of his 75th birthday (June 4, 2011).
In addition, Klaus Kürvers, Joachim Krausse and Matthias Seidel reflect on their personal collabaration with Jonas Geist in three essays and Sabine Lehr introduces the structure of his archive in this book.

art amsterdam 2011
 11. bis 15 Mai 2011

dr. julius | ap auf der Art Amsterdam '11Λ top

 


dr. julius | ap präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder auf der Art Amsterdam '11.
Vom 11. bis zum 15. Mai 2011 findet die Internationale Kunstmesse im RAI zum 27. Mal statt.
Mit folgendem Programm der Neuen Konkreten finden Sie uns am Stand #049: Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte direkt vor Ort unter +49 173 877 61 18,
die Anfahrtsskizze und zusätzliche Hinweise gibt es im Internet unter >> www.artamsterdam.nl



May 11 to 15, 2011

dr. julius | ap at Art Amsterdam '11


dr. julius | ap will show its program of the New Concrete once more this year at Art Amsterdam '11.
From May 11 - 15, 2011, the international art fair will open its doors at RAI for the 27th time.
You can find us with the following artists in booth #049:

For further information you can reach us directly in Amsterdam via mobile +49 173 877 61 18
or you may visit the internet at www.artamsterdam.nl


Messeauftritt für dr. julius | ap, art amsterdam 2011
31. März bis 7. Mai 2011

und strukturiert. Generative Grafik von Wolfgang BerndtΛ top


und strukturiert.Es ist das „Spiel mit Systemen, mit Regeln“, das Wolfgang Berndt interessiert. Im Spiel sind meistens ziemlich viele Bälle. Seine Arbeiten entstehen am Rechner, mit der von ihm entwickelten Software. Es fasziniert ihn, wie aus Berechnungsvorschriften grafische Strukturen hervorgehen, Formen und Figuren im Raster vielfältige Transformationen durchlaufen, ihre Verflechtung zum Ganzen, Überlagerungen. „Die Elemente gehorchen einem Takt, aber jedes in individueller Ausprägung“, in diesem Zusammenspiel, in den Entwicklungen und „Läufen“, die daraus entstehen, liegt für ihn der ästhetische Reiz. Präzision ist dabei in jeder Hinsicht Programm: Das „System“, die Berechnungsvorschrift hinter der Struktur, verträgt keinen willkürlichen Eingriff, die Ausgabe, der Pigmentdruck, keine Ungenauigkeit. Ausflüge in andere Welten gibt es (dahin, wo es unter anderem ungenauer wird), sein Stammplatz aber bleibt der Rechner: Die Präzision ist das eine – unterschiedlichste komplexe Systeme erproben – vielversprechende durch feines Justieren der Parameter ausloten und steuern zu können, die Vielfalt der „Instanzen“ des Systems, die durch rechnergestützte Arbeit verfügbar werden, das ist das andere. Eben das Jonglieren mit Parametern, das „Spiel mit Systemen“.

stelling


Nach alles geregelt. vom April 2009 ist und strukturiert. die zweite Einzelausstellung von Wolfgang Berndt bei dr. julius | ap.


dr. julius | ap
Leberstraße 60
10829 Berlin

Eröffnung Donnerstag, 31. März 2011, 19 Uhr
Laufzeit 1. April bis 7. Mai 2011
Geöffnet Do – Sa 15 – 19 Uhr und täglich nach Vereinbarung


S-Bahn Julius-Leber-Brücke + Südkreuz · Bus 106 + 204
T 030 24374349 · www.dr-julius.de · info@dr-julius.de


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March 31, 2011 to May 7

und strukturiert. Generative Graphics by Wolfgang Berndt


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What piques Wolfgang Berndt’s interest is „playing with systems, with rules.“ Berndt typically uses quite a few balls in playing this game. His works are generated by computer, using software he himself has developed. Berndt is fascinated with how calculation rules can give rise to graphical structures, how shapes and figures are transformed within the grid, with their ties to the whole, their overlapping layers. As he says, „All the various elements obey a clock – but each in its own way.“ For Berndt, the aesthetic appeal rests within just this interplay and its resulting planar development and „flows.“ Precision is the name of the game in all Berndt does. The „system“ – that is, the calculation rules behind the structure – accepts no arbitrary intervention, nor does the printed pigment tolerate any inaccuracy. While there are a few excursions into other worlds (such as to places where things might be a little more inaccurate, for example), the computer still remains Berndt’s accustomed vehicle; while precision is one thing – testing the widest variety of complex systems, controlling the most promising ones by finely adjusting the parameters, the system’s diversity of „instances“ is the other. It all comes down to juggling with parameters – „playing with systems.“

stelling


Following alles geregelt. from April 2009, und strukturiert. is Wolfgang Berndt‘s second solo exhibition at dr. julius | ap.


dr. julius | ap   
Leberstraße 60
10829 Berlin


Opening Thursday, March 31, 2011, 7 p.m.
To be seen from April 1 to May 7, 2011 
Open Thursday to Saturday 3 to 7 p.m. and by appointment


S-Bahn Julius-Leber-Brücke + Südkreuz · Bus 106 + 204
T 030 24374349 · www.dr-julius.de · info@dr-julius.de


17. Februar bis 26. März 2011

László Ottó - Bilder des AnfangsΛ top


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dr. julius | ap setzt mit „Bilder des Anfangs“ des ungarischen Malers László Ottó seine Ausstellungen zur Neuen Konkreten fort. In seinen jüngsten Arbeiten verwendet Ottó ausschließlich schwarze Pigmenttöne.
Zwar sind seine Werke eindeutig einer westlichen Kunstauffassung zuzuordnen, ihr geistiger Gehalt entstammt aber der fernöstlichen Seins-Anschauung.


László Ottó schreibt dazu:
„Ich möchte als Europäer Westen und Osten so miteinander in Beziehung setzen, dass die existentiellen Fragen von Leben und Tod ins Bewusstsein des Betrachters meiner Arbeiten rücken. Ich konstruiere geometrisch-symmetrische Objekte, die auf meditative Kontemplation zielen. In der Ausstellung sind nur schwarze Bilder zu sehen, die es denjenigen, die sich darauf einlassen können, ermöglichen, ihr Bewusstsein für die Grundfragen des Seins zu öffnen. Dieser geistige Anspruch führt den Betrachter sehr bewusst aus der Welt des Alltags heraus und fordert von ihm die Auseinandersetzung mit der Unausweichlichkeit des Vergänglichen.“
Für Besucher, die dieser Art der Kunstbetrachtung offen gegenüber stehen, hat László Ottó seine weiter gehenden Gedanken und Assoziationen zudem textlich formuliert, um so eine erweiterte Basis des Verstehens zu ermöglichen.
Er verweist auch auf die Schriften Ad Reinhardts, die einen großen Einfluss auf seine künstlerische Grundhaltung ausüben.



László Ottó wurde 1966 in Pécs, Ungarn geboren, von wo auch Victor Vasarely und Marcel Breuer stammen. Er studiert zunächst Architektur, beginnt im Jahr 1989 zu malen und widmet sich bald ausschließlich seinem Selbst-Studium, das ihm den Zugang zur konstruktiven Malerei eröffnet. Wiederum in Pécs begegnet er dem geometrisch arbeitenden Maler Ferenc Lantos und erhält in dessen freier Kunstschule wichtige Impulse. Auf der Suche nach geistiger Erkenntnis beginnt er 1994, sich mit der fernöstlichen Philosophie, insbesondere dem indischen Advaita-vedânta und dem japanischen Zen-Buddhismus, zu beschäftigen. Ab 2002 begibt er sich auf zahlreiche Studienreisen und lebt kurzzeitig sowohl in Japan als auch in West-Europa, wo er seine Werke zudem in Einzel- und Gruppenausstellungen zeigen kann. Seither nutzt er regelmäßig sich bietende Gelegenheiten, die geometrische und Konkrete Kunst intensiv zu studieren. Er lebt und arbeitet heute in Vékény in der Nähe von Pécs.
 
Nach seiner Teilnahme an der Ausstellung mehrfach _ multiple ist "Bilder des Anfangs" bei dr. julius | ap nun seine erste Einzelausstellung in Berlin.


dr. julius | ap
Leberstraße 60
10829 Berlin

Eröffnung Donnerstag, 17. Februar 2011, 19 Uhr
Laufzeit 18. Februar bis 26. März 2011


Geöffnet Do – Sa 15 – 19 Uhr. Darüber hinaus täglich nach Absprache!

S-Bahn Julius-Leber-Brücke + Südkreuz · Bus 106 + 204
T 030 24374349 · www.dr-julius.de · info@dr-julius.de


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February 17 to March 26, 2011

László Ottó - Bilder des AnfangsΛ top


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dr. julius | ap is pleased to present “Bilder des Anfangs” [Images of the Beginning] by Hungarian artist László Ottó, an exihibition which features recent paintings made from various shades of black pigment. 

The artist writes:

„As a European my work is western, but at the same time I am consciously relating to East thought.  Existential questions of life and death are the subject of my work. I construct geometric objects with a symmetry that focus on meditative contemplation. This particular exhibition only shows black images that serve as vehicles for viewers to open their mind to the fundamental questions of being. This spiritual claim takes the viewer out of everyday life and asks him to face the inevitability of impermanence.“

László Otto was born in 1966 in Pécs, Hungary, the birthplace of both Victor Vasarely and Marcel Breuer. Originally trained in architecture, he began painting in 1989 as a Constructivist. A few years later, he worked with the geometric painter Ferenc Lantos. In search of spiritual knowledge, he began to study Hindi philosophy [the Advaita Vedanta] and Japanese Zen Buddhism, studies which have taken him on a number of extended trips to the East. He writes extensively and refers to the writings of Ad Reinhardt as having had a great influence on his artistic attitude.
He has had numerous exhibitions in Japan and Europe and currently lives and works in Vékény, Hungary, not far from his birthplace.


After contributing to the exhibition mehrfach_ multiple, "Bilder des Anfangs" [Images of the Beginning] at dr. julius | ap is his first solo show in Berlin.


dr. julius | ap   
Leberstraße 60
10829 Berlin

Opening Thursday, February 17, 2011, 7 P.M.
Running from February 18 to March 26, 2011


Open from Thu – Sat 3 – 7 P.M., other days by appointment

S-Bahn Julius-Leber-Brücke + Südkreuz · Bus 106 + 204
T 030 24374349 · www.dr-julius.de · info@dr-julius.de